Embedded Systems

 Der folgende Auszug stammt von der FH-Regensburg (26.12.2006)


Im Jahre 2000 wurden weltweit über 8 Milliarden Prozessoren verkauft. Davon "lediglich" ca. 150 Millionen für interaktive Systeme wie z.B. PCs oder Workstations, d.h. nur ca. 2%. Der Rest dieser Prozessoren wurde für sogenannte "Eingebettete Systeme" verwendet - und die wollen programmiert werden.

Eingebettete Systeme übernehmen komplexe Regelungs-, Steuerungs- oder Datenverarbeitungsaufgaben in technischen Systemen. Sie bilden somit ein wichtiges Wertschöpfungspotential für Produkte der Telekommunikation, der Produktionssteuerung, im Verkehrsbereich und in elektronischen Konsumgütern. Die Funktionalität eingebetteter Systeme wird durch die Integration von Prozessoren, Spezialhardware und Software realisiert. Die Problematik des Entwurfs solcher Systeme ergibt sich durch die Heterogenität der Systemarchitektur, die Komplexität der Aufgabenstellung und durch die Notwendigkeit, vielfältige technische und ökonomische Vorgaben einhalten zu müssen. Charakteristisch für eingebettete Systeme ist die stark ineinander verflochtene Entwicklung von Software und Hardware.  

Die Veranstaltung "Embedded Systems" vermittelt ein grundlegendes Verständnis für die besonderen Aspekte der Entwicklung eingebetteter Systeme. In Übungen an einem konkreten System wird eine praktische Grunderfahrung für dieses zukunftweisende Gebiet der Technischen Informatik aufgebaut.  

Inhalte der Vorlesung sind:

Eigenschaften und Architekturen eingebetteter Systeme Mikrocontroller C167 und S12X; Einführung in eine moderne Entwicklungsumgebung µVision, Entwurfsmethodik, Hardware/Software Codesign, Schnittstellen, Busse, Sensoren, Aktoren,

Voraussetzungen:

Grundlegendes Verständnis über den Aufbau und die Arbeitsweise von Digitalrechnern sowie Kenntnisse in der Programmiersprache C sind erforderlich.


 Dozent: Professor Dr. rer. nat., Dipl.-Phys. Richard Roth

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