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Studium
der Allgemeinen Informatik an der FH Regensburg
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Mit
diesem Studiengang habe ich noch das richtige Diplom erhalten. Sozusagen
ein richtiger Dipl. Inf :-).
Ein Auszug
aus der Homepage:
Die
Aufgabe der anwendungsbezogenen Informatik besteht darin, auf der Basis
allgemeiner Gesetzmäßgkeiten der Informationsverarbeitung Lösungen für
Aufgaben der Praxis unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen zu
entwickeln. Das Studium soll die Befähigung vermitteln, aus konkreten
Fragestellungen der Praxis entstandene Probleme systemgerecht zu
analysieren und so weit algorithmisch aufzubereiten, dass sie der
Bearbeitung durch ein Datenverarbeitungssystem zugänglich gemacht
werden können. Voraussetzung dazu ist die Beherrschung
rechnerorientierter Arbeits- und Verfahrensweisen, deren Kernpunkt die
Softwareentwicklung darstellt. Dazu gehören logisches und
algorithmisches Denken, Verständnis der Methodik der Modellbildung,
Kontaktfähigkeit und Fähigkeit zur Gruppenarbeit. Das Studium soll
weiter die Befähigung vermitteln, einen sehr breiten Bereich der
Anwendungen der Informatik in Industrie, Wirtschaft und Verwaltung zu
beherrschen.
Wie
jeder gute Student, hat auch der Stefan mit dem ersten Semester
begonnen.
1.
Semester:
-
Mathematik 1: (6 Wochenstunden, hört sich zwar nicht viel
an, ist aber ne ganze Menge)
Dort
durften wir uns mit der boolschen Algebra beschäftigen, Mengen (keine
Massen ;-) ) und algebraischen Strukturen. Das war erst die Basis,
dann kamen noch Spielereien mit Matritzen hinzu und das lösen linearer
Gleichungssysteme mit allem drum und dran. Vektorrechnung und
Graphentheorie, lauter so Zeugs. Zum Glück bekamen wir immer Hausaufgaben auf, die
wir brav lösen durfen. Das war aber kein Kinderspiel, das kann ich
euch sagen...
- Programmieren 1: (10 Wochenstunden)
Hier
war das bedienen von Editoren schon mal Grundvoraussetzung. Dort
lernten wir die Programmiersprache JAVA sehr gut kennen. Es
ging los mit "Hallo Welt" :-) und endete in einer GUI
Programmierung inklusive Implementierung eigener Algorithmen zum
lösen von Problemen. Wie das Damenproblem mit allem drum und dran...
- Physik: (4 Wochenstunden)
Oh
Shit... das war auch kein Spaß! Im Buch "Elektrizität und Magnetismus"
Physik für Inegieure waren wir zuhause. Da seh ich heute noch die
Elektronen fliegen...
- Datenverarbeitungssysteme: (8 Wochenstunden)
Das
hat mir richtig gut gefallen. Ein sehr guter Einblick in die Prozessortechnik,
E/A-Systeme, Speichermedien etc. Toll fand ich dort auch die Übungen. Hier
durften wir mit Assembler programmieren!
- English: (aufgeteilt in 1-tes und 2-tes Semester)
Naja,
wass soll man da sagen. Mussten englische Texte barbeiten. Überwiegend
technische Texte.
2.
Semester:
- Grundlagen der Informatik: (6 Wochenstunden)
Oh
oh... hier wurden uns grundlegende Dinge der Informatik vermittelt.
Automatentheorie, reguläre Ausdrücke sind da ein Begriff und noch
viel mehr. Hat trotz alledem doch irgenwie Spaß gemacht...
- BWL: (4 Wochenstunden)
Durch
meine schulische Laufbahn hatte ich hier "easy going" und einen netten
Ausblick...
-
Mathematik 2: (6 Wochenstunden)
Naja,
vollgas Kurvendiskussion mit allem drum und dran. Viele Funktionen,
das macht Laune. Differenzieren, integrieren und dann noch etwas
rotieren lassen. Muah.....
- Programmieren 2: (6 Wochenstunden)
Das
war eigentlich wie Programmieren 1 jedoch mit der der Programmiersprache
C++ und natürlich anderen Problemstellungen. Nun ja, ein paar mehr
Algorithmen waren da auch mit drinnen...
- AW Fach 1: (Rhetorik und sprachliche Kompetenz oder so in
der Art bei Gröger)
Ja,
der erste Kontakt zu anderen Studenten kann hergestellt werden.
Da muss man sich natürlich gleich ein Fach aussuchen, wo Mädels
drinnen sitzen (die sind bei Informatik recht schwach besetzt). Ich
fand den Kurs echt super. Wuff Wuff... Natürlich wegen dem vermittelten
Lehrinhalte! Referate zu Themen vortragen, wovon man eigentlich
keine Ahnung hat. Genau die richtige Vorbereitung auf das informatische
Leben.
3.
Semester:
Das
ist eigentlich dem Praktikum vorbehalten. Durch meine Ausbildung
wurde ich davon befreit. Cool! Endlich mal wieder Zeit richtig zu
trainieren...
4.
Semester: (es geht wieder weiter)
- Systemprogrammierung: (6 Wochenstunden)
Hier
wurden wir darauf getrimmt, mit Threads und Sockets umzugehen. Programmiersprache
war C, d.h. wir mussten das ganze Zeugs in C programmieren. Sehr
lehrreich, das kann ich euch sagen. Ein haufen Material zum durcharbeiten...
- Datenbanken: (6 Wochenstunden)
Danach
ist der Umgang mit Oracle kein Problem mehr. SQL sowieso ein Kinderspiel.
Übungen sind wie immer Pflicht...
- Systemadrministration: (6 Wochenstunden)
Mit
dem Feyrer als Dozent kann da nicht viel schief gehen. Super Einblick
in UNIX, mit allem drum und dran. Einfach genial. Skriptsprachen,
Rechteverwaltung, Usermanagement, Systemkonfigurationen und und und.......
- Statistik: (4 Wochenstunden)
Oh
jeh... ein guter Tipp von mir. Besorgt euch die drei Teile der Bibel
und vergesst die Vorlesung.
Hauptstudium:
5.
Semester:
- Betriebssysteme: (6 Wochenstunden)
Alles
was das Herz begehrt. Verwalten von Resourcen, Arbeitsspeicher,
Prozessoren etc. Praktisch waren die Übungen, in denen mit der Programmiersprache
C locker Pipes, Semaphoren und Shared Memory verwaltet und verwendet wurden.
So zu sagen multipler Zugriff mehrerer Prozesse auf eine geschützte
Resource ;-)
- Software Engineering: (6 Wochenstunden)
Nun
gut, was soll man hierzu sagen. Lastenheft, Pflichtenheft, OOA,
OOD, Implementierung und was es sonst noch alles gibt. Begleitet
von einem netten Übungsprojekt...
- Algorithmen und Datenstrukturen: (6 Wochenstunden)
Baumstrukturen,
Kürzeste wege Probleme und und und. Übungen waren hier immer Pflicht.
- Computerarithmetik und Rechenverfahren: (6 Wochenstunden)
Da
lernt man die Grenzen der Systeme kennen. Es war schon ein recht aufwändiges
Fach. Besonders viel Zeit wurde in den Übungen verbraten. Zum Glück
mussten wir nicht´s mit der Hand rechnen, sondern durften Matlab
verwenden ;-) ...
- Rechnertechnik: (6 Wochenstunden)
Hier
lernt man die Pheripherie richtig kennen. In den Übungen entwirft
und entwickelt man Schaltungen und programmiert einen Prozessor.
Dort durften wir uns am Entwicklungskasten austoben, fleißig
Schaltungen zusammenbasteln...
6.
Semester:
Praktikum
Nr 2 ist angesagt. Hier durfte ich mich mit C++, SQL und ORACLE
richtig austoben...
7.
Semester:
- Compiler: (4 Wochenstunden)
Ziel
war die Analyse eines Compilers (den JAVA-Bali Compiler) und
die Erweiterung um verschiedene Funktionen. Zum Glück gabs hier
Übungen...
- Graphische Datenverarbeitung: (6 Wochenstunden)
Von
der Analyse der Bilddatenformate bis hin zur Fouriertransformation.
Alles was das Herz begehrt. Das Übungsprojekt war recht aufwändig,
aber sehr lehrreich. Mit C++ in Visual Studio 6.0 und den Common
Vision Blox Bibliotheken zauberten wir eine richtige gute Euro Geldschein
und Falschgelderkennung...
- Kommunikationssysteme: (6 Wochenstunden)
Hier
geht das OSI-Modell rauf und runter. Echt gute Vorlesung mit allen
gängigen Protokollen und wichtige Netzwerkdiensten. In den Übungen
durften wir Analysieren, Testen und Implementieren. Im Projekt entwickelten
wir einen FTP-Client auf JAVA-Basis...
- AW Fach 2 und 3: Abwasserreinigung und Gewässerschutz I und II
Mal
was ganz anderes. Seitdem hab ich unseren Gartenteich mal richtig
umorganisiert ;-). Im 2-ten Teil gings recht Chemisch zu. Oh oh
oh das war Neuland, aber dennoch machbar...
- FW Fach 1: Electronic Publishing
Kurz
um, der Umgang mit elektronischen Dokumenten. Datenformate, Editoren
und Entwicklung. Als Projekt entwickelte ich einen Visitenkartengenerator,
der aus einem PDF-Formular per http request zu einer PHP-Seite einen
Flyer generierte ;-)....
8.
Semester:
- FW Fach 2: Networkmanagement
Wieder
mit Netzwerkprotokollen, Diensten. Jedoch mit vielen tollen Übungen. Dort
durfen wir Cisco Router, Switches, Firewalls und und und analysieren
und vor allem konfigurieren...
- FW Fach 3: Embedded Systems
Coole
Sache! Auf einem Evaluierungsboard mit Microprozessor und Pheripherie
entwickelten wir in Gruppen an einem Chatsystem. Anschluss von Tastatur,
LCD und Canbus an das Board. Entwicklung von Austausformaten und
Kommunikation mit anderen Boards... :-)))
- Verteilte Systeme: (6 Wochenstunden)
Ein
großes Gebiet. Kurzum RPC, RMI und Corba. In der Übung wurde uns
eine Bankanwendung gegeben, welche Konten verwaltete und auf vorher
genannten Arten miteinander arbeiteten. Wir portieren die Bankanwendung
zusätzlich noch nach JSP und konnten somit per Webinterface eine
Moderne Anwedung schaffen...
- Operations Research: (4 Wochenstunden)
Die
Vorlesung könnte locker mit einer 8 Wochenstundenvorlesung mithalten.
Analyse und Anwendung der gängigen Algorithmen mit tollen Übungen
zum selbermachen....
Aus
Interesse habe ich noch zwei weitere Fächer besucht:
- WICNET (Wireless Communication and Networking)
Da
Netzwerke ein altes Steckenpferd von mir sind, wollte ich mir das
eben nicht entgehen lassen...
- Computergrafik
Hauptsächlich
ging es mir darum, etwas OPEN GL zu programmieren ;-)
Diplomarbeit:
Da
sitz ich grad noch drüber......